Juli 2014

News

Cellulite-Behandlung:

SPIEGEL ONLINE berichtet über Stoßwellentherapie
Zusammenfassung des Artikels „Cellulite-Behandlung: Druckwelle gegen Dellen“ von Gerlinde Gukelberger-Felix, veröffentlicht auf SPIEGEL ONLINE am 18. Juli 2014

Die Autorin schreibt, dass 90 Prozent aller Frauen über 20 Jahre Cellulite haben und manche von ihnen viel Geld für zweifelhafte Behandlungen ausgeben. Alle dieser Behandlungen haben in wissenschaftlichen Studien enttäuscht. In diesem Zusammenhang wird die Stoßwellentherapie als eine Hoffnung machende Methode beschrieben und eine Studie [1] vorgestellt, die an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in Deutschland unter der Leitung von Prof. Dr. Karsten Knobloch durchgeführt wurde. Diese zeigt, dass eine fokussierte Stoßwellentherapie in Kombination mit einem speziellen Krafttraining für Po und Oberschenkel die Cellulite im Durchschnitt um 30 Prozent verbessert.

Seit der Studie sind zwei Jahre vergangen und etwa 250 Frauen wurden mit der Kombination aus Stoßwellen und Krafttraining behandelt. „Derzeit scheint der positive Effekt der Stoßwellentherapie für mindestens zwölf Monate anzuhalten“, wird Prof. Knobloch zitiert.

Im Weiteren wird über die Wirkmechanismen der Stoßwelle berichtet sowie über Trainingsmethoden, mit denen man Cellulite vorbeugen kann.

[1] Knobloch K et al. Cellulite and Focused Extracorporeal Shockwave Therapy for Non-Invasive Body Contouring: a Randomized Trial. Dermatol Ther 2013; 3; 143-155.

Vor dem Hintergrund dieser erfolgreichen Behandlung einer Kalkschulter wird die Nichtübernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland problematisiert, insbesondere da der Nachweis über den Nutzen der Stoßwellentherapie vielfach erbracht ist. Die privaten Krankenkassen hingegen übernehmen die Kosten.

Bei der vorgestellten Patientin konnte durch die Stoßwellentherapie eine Operation vermieden werden. Die Patientin ist froh darüber, dass die Therapie bei ihr so gut angeschlagen hat und würde sie jederzeit weiterempfehlen. Außerdem hofft sie, dass in Zukunft auch die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Therapie übernehmen werden.

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